Vortrag_Georg-Schumann-Straße_Haus_13 - Bürgerverein Möckern-Wahren e.V.

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Vortrag_Georg-Schumann-Straße_Haus_13

 
 
 
 
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Die Georg-Schumann-Straße in Möckern - Von Haus zu Haus (Teil 13)

Es wurde dieses Mal  die Geschichte der Gebäude zwischen "nur" zwei Querstraßen - Slevogt- und Elli-Voigt-Straße - besprochen. Doch die historischen Fakten, die Frau Kohlwagen aus den Archiven hervorkramte, waren so umfangreich, dass sie wiederum einen kompletten Vortrag mit interessanten Details ausfüllten, der bei vielen Teilnehmern des bis auf den letzten Platz gefüllten Zuschauerraums im Seniorentreff viele Erinnerungen wachrief.

Zunächst begann die Betrachtung mit dem Zustand, als die heutige Georg-Schumann-Straße noch eine Chaussee war und Entwässerungsgräben zu beiden Seiten besaß. Auf der Fläche, die Gegenstand dieses Vortrages war, befanden sich nur Felder und an der Kreuzung zur heutigen Slevogtstraße das Kugeldenkmal, das später vor die Auferstehungskirche umgesetzt wurde. Das Foto, welches das Kugeldenkmal an dieser Stelle zeigte, hätte wohl kaum jemand dieser Straßenkreuzung zugeordnet.

Weiter ging es mit der Geschichte des Aufbaus, der Umgestaltung, des Verfalls und Renovierung der einzelnen Wohngebäude. Viele Erinnerungen wurden wach, an den Milchladen an der Ecke (zur Slevogtstraße) oder an das leckere Eis, das man an der anderen Ecke (Elli-Voigt-Straße) schleckern konnte. Eine Besonderheit dieses Areals war der Straßenbahnhof, der bei der Bebauung integriert wurde und mit einem sehr beengten Platzangebot auskommen musste. Durch den Vortrag kennen wir den Grund dafür: Die Familie Fuchs-Nordhoff wollte ihre Felder lieber gewinnbringend als Baugrundstücke verkaufen und trat diese deswegen nur widerwillig der Straßenbahngesellschaft für eine Kuppelendstelle ab. Wegen des begrenzen Platzes im Straßenbahnhof musste ein Teil der Georg-Schumann-Straße als Rangierfläche genutzt werden, was mit zunehmendem Straßenverkehr zu immer größeren Problemen führte. Die Bahnhofshallen wurden 1972  durch einen Brand völlig zerstört und vier Jahre später durch eine freitragende Hallenkonstruktion ersetzt. Die letzten Jahre durfte der kleine Bahnhof hübschen historischen Straßenbahnwagen ein Obdach bieten.
 
Mit Spannung, aber auch etwas Wehmut blicken wir auf den 25. November, an dem mit dem 14. Teil diese interessante Vortragsreihe ihren Abschluss findet .

Nachfolgend noch drei Impressionen aus dem Vortrag.

W. Reinken
BV Möckern/Wahren e.V.

 
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