Bürgeranfragen - Bürgerverein Möckern-Wahren e.V.

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Bürgeranfragen

26.6.2018: Antwort der Bürgermeisterin Frau Dubrau zur Sperrung der Bauernbrücke


siehe auch Beitrag vom 12.12.2017 Anfrage zur Sperrung der Bauernbücke 


15.3.2018: Anfrage zur Errichtung von Fahrradständern an der S-Bahn-Station Slevogtstraße

Ein Bewohner unseres Stadtteils fragte im Büro des Bürgervereins an, ob die Möglichkeit besteht Fahrradständer an der S-Bahn-Station Slevogtstraße anzubringen, da die Möglichkeit Fahrräder ordnungsgemäß und sicher abzustellen dort nicht gegeben sind.

Der BV wandte sich an die Deutsche Bahn und erhielt folgende Antwort:

... herzlichen Dank für Ihren Hinweis, so erhalten wir die Chance, uns um Ihr Anliegen zu kümmern.
Da wir von DB Station&Service in der oben genannten Verkehrsstation über keine weiteren Flächen verfügen, ist es uns nicht möglich, Fahrradständer anzubringen.
Wir würden uns dann auf städtischem Gebiet befinden. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich diesbezüglich an die zuständige Kommune zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
DB Station&Service AG

Daraufhin wandte sich der Bürgerverein mit folgendem Schreiben an das Verkehr- und Tiefbauamt:

... Der Bürgerverein Möckern/Wahren e.V. erhielt in der letzten Zeit mehrere Anfragen zu o.g. Haltstelle der SB in der Slevogtstraße. Es ging im Wesentlichen um die sichere Abstellung von Fahrrädern. Da es unzumutbar ist die Fahrräder an dem Geländer anzuschließen, erscheint es ratsam Fahrradbügel anzubringen. Damit würden Behinderungen der Fußgänger mit und ohne Kinderwagen entfallen und es entstände ein ordentliches Bild.
Für die Lösung des Problems wären wir Ihnen sehr dankbar und warten auf einen positiven Bescheid.
 
Am 12.5.2018 erhielt der BV eine Antwort vom Verkehr- und Tiefbauamt (VTA). 

Darin wurde uns mitgeteilt, dass die Vor-Ort-Prüfung ergeben habe, dass wegen der geringen Gehwegbreite im Bereich der Zugänge zu den Bahnsteigen bei einer regelgerechten Aufstellung von Fahrradbügeln (senkrecht zu Borden und Hauswänden) die Durchgangsbreite für den Individualverkehr nicht mehr gegeben wäre. Da eine ersatzweise Aufstellung von Fahrradbügeln an den beiden benachbarten Bushaltestellen den Bedarf möglicherweise nicht decken würde, wird gegenwärtig durch das VTA nochmals ein möglicher Standort hinter der Bushaltestelle im Bereich an der derzeitigen Brache der Diderotstraße für eine Fahrradabstellanlage geprüft.


BV Möckern/Wahren e.V.

23.1.2018: Antwort des Verkehrs- und Tiefbauamtes zur Sperrung der Bauerbrücke

siehe Beitrag vom 12.12.2017 Anfrage zur Sperrung der Bauernbücke 


23.1.2018: Beschwerde über wildes Parken hinter dem Viadukt

Ein Bewohner unseres Stadtteils sprach im Büro des Bürgervereins vor und beklagte sich über die unmögliche Parksituation hinter dem Viadukt auf dem Weg zum Kleingartenverein Trommelholz e.V.. Er sprach von wildem Parken an jeder Ecke und dass selbst die Fußgänger den ordnungsgemäßen Weg zum Kleingartenverein nicht benutzen können und deshalb durch den Schlamm laufen müssen.

Der BV wandte sich an das Ordnungsamt und erhielt folgende Antwort:

Haben Sie vielen Dank für Ihren Hinweis vom 10.01.2018. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der territorial zuständigen Dienstgruppe waren daraufhin vor Ort. Allerdings waren im fraglichen Bereich keinerlei Fahrzeuge abgestellt, was sicherlich der aktuellen Witterungslage geschuldet ist. Ich habe daher die Dienstgruppenleiterin beauftragt, das Problem zu Beginn der Gartensaison erneut in den Blick zu nehmen.

Ordnungsamt
Abteilung: Verkehrsüberwachung


17.12.2017: Anfrage zur Begrenzung der Geschwindigkeit in der Rittergutsstraße auf 30 km/h

Herr K. aus Leipzig-Wahren machte beim Verkehrs- und Tiefbauamt (VTA) den Vorschlag, die Geschwindigkeit in der Rittergutstraße im Bereich vom Am Hirtenweg bis kurz vor Haus Auensee auf 30 km/h zu begrenzen. Als Gründe führte er an:
  • besonders während der Sperrung der Bauernbrücke sind Fußgänger auf dem teilweise sehr schmalen Fußweg durch den starken Fahrzeugverkehr gefährdet, zumal sie sich den Fußweg noch mit Radfahrern teilen
  • Fahrzeugführer halten sich oft nicht an die Begrenzung von 50 km/h auf der kurvenreichen Strecke
  • In Spitzenzeiten ist die Ausfahrt aus Anliegerstraßen sehr schwierig.

Das Verkehrs- und Tiefbauamt antwortete hierauf:

... [Es] darf die Beschränkung der Geschwindigkeit für eine Strecke (hier Tempo 30) laut Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) nur erfolgen, wenn eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung von Ordnung und Sicherheit erheblich übersteigt. Dies ist in der Rittergutsstraße trotz des kurvenreichen Verlaufs nicht gegeben. Eine kürzlich durchgeführte Geschwindigkeitskontrolle hat keine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h festgestellt.

Aus der Tatsache, dass Radfahrer den Gehweg benutzen, lässt sich eine Gefahrenlage nicht ableiten. Für Radfahrer gilt, wie für alle anderen Fahrzeuge, der § 2 der StVO, nach dem die Fahrbahn zu benutzen ist.

Die beengten Verhältnisse auf dem Gehweg der Rittergutsstraße und die hohe Verkehrsbelastung durch Kraftfahrzeuge sind dem Verkehrs-und Tiefbauamt bekannt. Deshalb wurden in der Vergangenheit bereits Untersuchungen zu einer direkten (geradlinigen) Straßenverbindung von der Gustav-Esche-Straße mit einer neuen Querung der Weißen Elster und Weiterführung über die Auenseestraße (evtl. Tunnel), Querung der Georg-Schumann-Straße und Anbindung an den bestehenden Knoten Hallesche Straße/Travniker Straße (B 6) durchgeführt. Diese verkehrlichen Untersuchungen sollen im Zusammenhang mit der wachsenden Stadt in der nächsten Zeit wieder intensiviert werden. Bei einer mittelfristigen Umsetzung dieser Maßnahme werden sich auch die Verkehrsverhältnisse in der Rittergutsstraße erheblich entspannen.

Unabhängig davon soll im Zusammenhang mit einem geplanten Investorenvorhaben zu einem Wohnprojekt in der Rittergutsstraße der bestehende Gehweg verbreitert werden.

Es hat sich etwas getan in dieser Angelegenheit. Auf eine Anfrage des Bürgervereins in dieser Angelegenheit erhielten wir am 14.3.2018 eine Antwort aus dem Verkehrs- und Tiefbauamt, Abteilung Straßenverkehrsbehörde/Verkehrsmanagement, dass dem Antrag zur Einrichtung einer Tempo-30-Strecke entsprochen wird und die erforderliche verkehrsrechtliche Anordnung erlassen wurde. Inzwischen ist die Geschwindigkeitsbegrenzung in Kraft getreten.

BV Möckern/Wahren e.V.



12.12.2017: Anfrage zur Sperrung der Bauernbücke 

Ein Bewohner unseres Stadtteils sprach im Bürgerverein vor und erkundigte sich zur Zukunft der gesperrten Bauernbrücke im Verlaufe der Straße Am Hirtenhaus. Er hatte aus der Presse von einem Pilzbefall dieser Bücke erfahren. Die Mitarbeiter des Bürgerbüros fragten beim Verkehrs- und Tiefbauamt nach und erhielten die folgende Antwort:

Die Bauernbrücke im Zuge der Straße „Am Hirtenhaus“ über die Weiße Elster wurde 1995 als Bogenbrücke aus Brettschichtenholz errichtet und überführt einen Geh-/Radweg über die Weiße Elster. Ein allgemeines Problem bei Brücken dieser Bauart ist der Befall desTragwerkes durch den Tannen- und Zaunblättling. Dieser Pilz wirkt im Inneren des Querschnittes und zählt zu den Kernholzzerstörern. Er ist äußerlich an einem Fruchtkörper erkennbar.

Gemäß DIN 1076 sind Holzbrücken einer jährlichen Hauptprüfung zu unterziehen. Die turnusmäßige Prüfung der Bauernbrücke wurde im November 2017 durch ein sachverständiges Ingenieurbüro vorgenommen. Dabei ergab sich, u.a. bei der Auswertung der Bohrwiderstandsmessung, eine fortgeschrittene Zerstörung des Bogenquerschnitts infolge des oben beschriebenen Pilzbefalls. Es wurde eingeschätzt, dass die Standsicherheit der Brücke nicht mehr gegeben ist. Eine sofortige Sperrung der Brücke mit Wirksamkeit vom 24.11.2017 wurde realisiert.

Ein Ersatzneubau wird z. Z. geplant. Unter Berücksichtigung genehmigungsrechtlicher Belange sowie der finanziellen Mittel ist mit einem Neubau ist nicht vor 2019 zu rechnen. 

Stadt Leipzig, Der Oberbürgermeister
Verkehrs- und Tiefbauamt
Abteilung Brückenbau u. -unterhaltung, 66.4

Da stellt sich mir allerdings unwillkürlich die Frage: Wie kann ein solcher Neubau nach kaum mehr als 20 Jahren schon wieder baufällig sein? Hatte man sich bei der Konzeption nur von ästhetischen Gesichtspunkten und nicht von der Zweckmäßigkeit leiten lassen? Eine fast zweijährige Sperrung dieser Verbindung bedeutet für die Besucher der Parkanlagen am Auensee, dass sie einen Umweg von fast einem Kilometer absolvieren müssen, zu großen Teilen auf einem schmalen Fußweg entlang einer stark befahrenen Verkehrsstraße mit starken Abgasemmissionen. Besonders hart trifft es die Bewohner der unmittelbar benachbarten Pflegewohnanlage, die zwar vom Fenster aus den Blick auf den Auensee genießen können, aber ein Spaziergang dorthin ist nur über lange Umwege möglich.

Zur Erinnerung noch einige Artikel aus dem "Viadukt" zum gleichgelagerten Fall, als 1994 die alte Bauernbrücke gesperrt werden musste und die Verbindung schon einmal für fast 2 Jahre unterbrochen war:
- in Zukunft nur noch mit dem Boot über die weiße Elster? (Viadukt Nr. 12, Seite 3)
- Die Bauernbrücke in Wahren  (Viadukt Nr. 15, Seite 9)
Die Bauernbrücke lockt wieder (Viadukt Nr. 19, Seite 4)

W. Reinken
BV Möckern/Wahren e.V.



23.1.2018: Antwort des Verkehrs- und Tiefbauamtes, Abteilung Brückenbau u. -unterhaltung

... bezüglich der Nachfragen zum Bau der Bauernbrücke folgender Sachstand:

Durch die notwendige Sperrung der Bauernbrücke ist eine äußerst unbefriedigende Situation hinsichtlich der Wegebeziehung Straße Am Hirtenhaus / Naherholungsgebiet Auensee entstanden. Das Verkehrs- und Tiefbauamt ist um die schnellstmögliche Wiederherstellung der direkten Wegverbindung zum Naherholungsgebiet bemüht. Ausgehend vom jetzigen Vorbereitungsstand gehen wir von einem Baubeginn September 2018 aus. natürlich wurde durch uns der Einsatz einer Behelfsbrücke, auch durch das THW, geprüft. In Auswertung der Fakten muss allerdings festgestellt werden, dass in der konkreten Situation auch der Behelf nicht vor Herbst 2018, wie auch der Ersatzneubau, realisiert werden kann.

Die Gründe dafür:

  • Nicht nur das THW, sondern auch weitere Anbieter haben erkannt, dass im vorliegenden Fall eine Anpassung der gängigen Behelfsbrückensysteme oder eine Sonderlösung erforderlich ist. Damit sind in jedem Fall zusätzliche Planungs- und Herstellungsleistungen erforderlich. Für den Ersatzneubau liegt die Entwurfsplanung bereits vor, der erforderliche Baubeschluss ist in Bearbeitung 
  • Die Brücke des THW kommt auf ein Mindestgewicht von 25 t, ohne Ausbaulast. Das bedeutet die vorhandenen Unterbauten müssen entsprechend verstärkt werden. Auch dafür sind Planungsleistungen unentbehrlich. Die für den Neubau geplante Aluminiumkonstruktion hat ein Gesamtgewicht von 13 t. Damit sind ein aufwendiger Nachweis und eine Verstärkung der vorhandenen Unterbauten nicht erforderlich. 
  • Die gängigen Behelfskonstruktionen benötigen beiderseitig Rampen in der Zuwegung, da die vorhandene Weggradiente nicht zu halten ist. D.h. abermals zusätzliche Planungen und Bauleistungen die zudem entscheiden in die Straßenentwässerung der Straße am Hirtenhaus eingreifen. 
  • Der Einsatz von Behelfskonstruktionen erfordert erhebliche Vormontage- und Lagerflächen, die für schweren Verkehr auszulegen sind mit erheblichen Eingriffen im südlich der Weißen Elster gelegenen Gebiet. Da es sich hierbei um Schutzgebiete (Landschaftsschutzgebiet Auewald, Vogelschutzgebiet (Sperrzeitraum März bis August!) und Fauna-Flora-Habitate-Gebiet, geschützte Biotope) handelt sind die Belange des Umweltschutzes zu berücksichtigen und auf der Basis entsprechender Fachplanungen deren Einhaltung  nach zu weisen. Der geplante Austausch des desolaten Holzüberbaus gegen die Aluminiumkonstruktion erfolgt in den Hauptbauleistungen aus Richtung der Straße Am Hirtenhaus und erfordern nur geringfügige Eingriffe in die Schutzgebiete. Entsprechende Planungen als auch Vorabstimmungen zum erforderlichen Umfang der Eingriffe als auch zu möglichen Ausnahmegenehmigungen erfolgen gegenwärtig mit der zuständigen Genehmigungsbehörde. 

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass der Einsatz einer Behelfsbrücke nicht vor September 2018 und damit vor dem geplanten Neubau der Bauernbrücke realisiert werden kann.

Stadt Leipzig, Der Oberbürgermeister
Dezernat Stadtentwicklung und Bau
Verkehrs- und Tiefbauamt
Abteilung Brückenbau u. -unterhaltung

12.10.2017: Anfrage zur Bushaltestellenverlegung der Linie 90 in der Slevogstraße.

Frau  L. aus der Sternsiedlung wandte sich an die LVB mit Vorschlägen zur Änderung der Umleitungsstrecke der Linie 90 während der Bauphase der Slevogtstraße. Die Antwort der LVB war für Frau L. jedoch nicht zufriedenstellend, weshalb sie sich an den BV Möckern/Wahren wandte. Der BV wandte sich nun seinerseits an die LVB. Nachfolgend die Begründung der LVB zur gegenwärtigen Linienführung der Linie 90:

"Aufgrund von Bauarbeiten in der Slevogtstraße muss die Linie 90 seit dem 02.05.2017 umgeleitet werden und kann daher die Haltestelle „Sternsiedlung Nord“ bis vsl. Ende 2018 nicht bedienen. Die Linie 90 so umzuleiten, dass die Haltestelle „Sternsiedlung Nord“ bedient werden könnte, ist nicht möglich, da dies zu Lasten vieler anderer Fahrgäste ginge. So könnten dann die Haltestellen der Linie 90 zwischen Coppiplatz und Slevogtstraße nicht mehr angefahren werden, und die Fahrgastnachfrage dort ist um ein Vielfaches höher als auf der Max-Liebermann-Straße. Die Sternsiedlung wird zudem nicht abgehängt – die Linie 80 verkehrt trotz Baustelle weiterhin.
Angesichts der vergleichsweise niedrigen Zahl an Fahrgästen in der Sternsiedlung (im Jahr 2016 zählten wir dort rund 300 Einsteiger pro Werktag, davon nutzten rund 200 die Linie 80 und nur rund 100 die Linie 90) können wir keine andere Lösung anbieten.

An diesem Sachverhalt hat sich nichts geändert. Die Bedienung der Sternsiedlung mit der Linie 90 wäre zwar, wie von Frau L. beschrieben möglich, würde jedoch das "Abhängen" mehrerer anderer Haltestellen mit wesentlich höherem Fahrgastaufkommen bedeuten. Die Sternsiedlung wird weiterhin von der Linie 80 im 10-Minuten-Takt bedient.

Wir bitten um Verständnis, dass wir Ihnen auch zum heutigen Tage keine anderslautende Nachricht senden können. Jeder Linienänderung muss eine Abwägung aller Vor - und Nachteile vorausgehen."

Zu dieser Antwort hat der BV weiteren Klärungsbedarf und wird an dieser Stelle über die aktuellen Entwicklungen informieren.

W. Reinken
BV Möckern/Wahren e.V.




13.2.2017: Anfrage zur Bebauung der Fläche in der Hans-Beimler-Straße gegeüber des Kindergartens

Frau L. aus Möckern erfragt, was auf der frei gewordenen Fläche der LWB gegenüber des Kindergartens in der Hans-Beimler-Straße entsteht.

Antwort der amt. Amtsleiterin Frau Rödiger: 
Dem Amt für Bauordnung und Denkmalpflege liegt keine aktuelle Planung bzw. ein Bauantrag zu o.g. Fläche vor und es sind auch keine Planungsabsichten bekannt.

BV Möckern/Wahren e.V.


Plastik-Skulptur vor dem Gebäude der Georg-Schumann-Straße 294
In den letzten Monaten gingen zahlreiche Bürgeranfragen an das Büro des Bürgervereins Möckern/Wahren e.V. ein, Grund dafür ist die unbekannte bzw. namenlose Plastik-Skulptur vor dem Eingang zum Gebäude der Georg-Schumann-Straße 294.
Nun ist das Geheimnis gelüftet, wir haben einiges wissenswertes zur Geschichte der Plastik erfahren: Diese Kunstwerk schuf der Leipziger Bildhauer Harry Müller, Jahrgang 1930, in den Jahren 1968/69 im Auftrag einer Architektengruppe des damaligen Bauherren Chemieanlagenbau Leipzig. Sie war als Brunnenplastik konzipiert und erstmalig aus den Materialen Chrom-Nickel-Stahl gefertigt. Der Standort war im Bereich Karl-Marx-Platz, heute Augustusplatz, Durchgang Georgiring zur Querstraße vorgesehen. Diese Plastik sollte in ein dreieckiges Wasserbecken integriert werden, zustande kam aber nur ein Pflanzbeet (daher wurde dieses Kunstwerk im Volksmund „Die Blüte“ genannt.)
In der Wendezeit und nach Abwicklung des Unternehmens verwahrloste die Plastik so sehr, dass der Künstler den Standort seines Werkes kurzzeitig in seinen Garten verlegte. Da der Bildhauer Harry Müller in den neunziger Jahren sein Atelier in das Objekt Georg-Schumann-Straße 294 bezog, gestattete der damalige Besitzer des Gewerbeobjektes, Herr Albert Egenolf, dem Künstler seine Plastik vor dem Gebäude aufzustellen, wo sie noch heute steht und dem Einkaufspark am Viadukt sein unverwechselbares Gepräge gibt.
 
Text: Joachim Poznanski, Mitglied BV
    
22.4.2016: Anfrage zupolizeilichen Absicherung im Stadtteil Wahren

Herr B. aus Wahren verweist darauf, dass es in der Vergangenheit Polizeidienststellen im Rathaus Wahren und am Eutritzscher Markt gab, an die man sich z.B. zur Meldung von Straftaten wenden konnte, und fragt, wie die heutige Situation ist. Des weiteren nennt er  die unterschiedliche Uniformierung der Polizeikräfte, wie man sie in Fernsehberichten oder in der Presse sieht. Er fragt, woran man heutzutage erkennen kann, dass es sich um Polizisten handelt. 

Die Mitarbeiter des BV-Büros wandten sich mit diesen Fragen an die Polizeidirektion Leipzig und erhielten vom Leiter des Direktionsbüros, Andreas Loepki, folgende Auskunft:

Die  Polizeistandorte der PD Leipzig findet man im Internet unter http://www.polizei.sachsen.de/de/uebersichtskarten_pdl.htm
Bezüglich der äußeren Erscheinung der sächsischen Polizei erhält man an folgender Stelle Auskunft: http://www.polizei.sachsen.de/de/6442.htm.  


BV Möckern/Wahren e.V.


20.2.2016: Anfrage zur Bedeutung des Turmes auf dem Gelände der Olbrichtkaserne

Herr W. aus Möckern, interessiert an historischen Geschichten zu alten Gebäuden in Möckern und Wahren, richtete eine Anfrage an den Bürgerverein hinsichtlich der Bedeutung des Turmes auf dem Gelände der Olbrichtkaserne.

Hier die Antwort unserer Ortschronistin Ulrike Kohlwagen:

Das markante Bauwerk ist ca. 1935 als Entlüftungsbauwerk für die ehemalige Abwasserdruckleitung (vom Klärwerk im Rosental nach den Rieselfeldern nördlich von Leipzig) errichtet worden. Das Grundstück war städtisch und wurde erst ab den 1980er Jahren, als ein Teil des Wiederitzscher Weges zum Militärgelände kam, mit in dessen Umzäunung einbezogen.

Der Turm hatte mit gutem Grund in der Umgebung den Beinamen "Stinkerturm".

BV Möckern/Wahren e.V. 

Der "Stinkturm" im Jahre 1977
Foto: W. Reinken
 
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